Mit neuem Produkt

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Pilosith stellt Stampflehm mit Schaumglas her
6. bis 8. November 2014_Leipzig. Faserfrei, rein mineralisch und erdfeucht zu verarbeiten. Das neue Füllmaterial der Firma Pilosith GmbH aus Parensen ist für die raumseitige Dämmung von Außenwänden bestens geeignet. Dieter Brauch, Geschäftsführer des niedersächsischen Unternehmens, hat dieses neue Produkt erstmals auf der denkmal 2014 einen großen Publikum vorgestellt. Mit Erfolg, wie er sagte. „Die Besucher dieser Messe waren hochqualifiziert und sind mit konkreten Fragen zu Bauvorhaben hier auf den Stand gekommen“, erzählte er am Ende der dreitägigen europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Pilosith ist dort zum vierten Mal in Folge vertreten, in diesem Jahr mit einer Schüttung aus Schaumglas, Ziegelmehl und Lehm. Vier bis acht Millimeter beträgt die Schaumglaskörnung, die für die Dämmung von Außenwänden und Zwischendecken oder zur Erstellung von Leichtlehmwänden geeignet ist. Die Schüttung wird hinter eine verlorene Schalung aus Lehmbauplatten oder hinter Leichtlehmsteinen eingestampft, ist kapillar wirksam und für eine nachträgliche Innendämmung von denkmalgeschützten Objekten oder auch im Neubau einsetzbar. Auch die technischen Daten können sich sehen lassen: bei einem spezifischen Gewicht von nur 470 kg/m³ und einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,09 W/(m ∙ K) ist der Baustoff zudem feuerbeständig, fäulnis- und ungeziefersicher.
Dieter Brauch garantiert eine strenge Eingangskontrolle aller Rohstoffe und eine werkseigene Qualitätskontrolle aller Produkte, die sein Werk verlassen. Als Mitglied im „Dachverband Lehm“ legt er Wert auf baubiologisch und ökologisch unbedenkliche Baustoffe. Für ihn ist die Denkmalmesse nicht nur eine Plattform, um neue Kunden zu gewinnen, vielmehr habe er dort immer auch einen guten Überblick über den gesamten ökologischen Baustoffmarkt vorgefunden. „Bei jeder Denkmal sind wieder neue interessante Aussteller vor Ort, mit denen man auch gemeinsam innovative Ideen weiterentwickeln kann“, so Brauch, der ganz klar sagte, dass die denkmal in Leipzig für ihn „alternativlos“ sei.
Auch in diesem Jahr besuchten wieder über 13.000 Gäste trotz des Bahnstreiks die denkmal. 92 Prozent waren Fachbesucher. Auf sie warteten 434 Aussteller aus 17 Ländern, 20 Prozent der Ausseller kamen aus dem Ausland. 140 Fachvorträge wurden gehalten, 10 Goldmedaillen verlieh Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, der die 11. Auflage der denkmal als vollen Erfolg bezeichnete. „Sie hat ihren Charakter als europäische Leitmesse erneut deutlich unterstrichen“, war dessen Resümee. Die denkmal 2016 findet vom 10. bis 12. November 2016 statt. (dw)

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