Hundenase kontra Messtechnik

Hundenase kontra Messtechnik

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Schimmelspürhund Snorre zeigt an, wo die Sporen ihre Quelle haben

Wenn der Wohnraum zum Albtraum, Kindertagesstätte, Schule oder öffentliche Gebäude zu unsicheren Orten geworden sind, kann der Schimmelspürhund Snorre vielleicht helfen. Bis zu 80 verschiedene Schimmelpilzeproben erkennt er. Diese Leistung hat auch die Jury des Deutschen Instituts für Normung beeindruckt. Das Aufspüren von Schimmel durch den Hund soll nun standarisiert werden.
19. Juni 2020_Meißner-Germerode. Dienstmarke und Halstuch anlegen. Anstellen – los geht’s. Snorre, der vierjährige Australian Shepherd-Rüde kennt das Ritual seit drei Jahren. Er weiß, dass er jetzt im Dienst ist und benimmt sich auch so.
Obwohl er jetzt in einem „Musterhaus“, indem zuvor Schimmelpilzproben versteckt wurden, sucht, ist der Hund genauso aufmerksam, wie im echten Einsatz. Und auch der Hundeführer Werner Jäschke nimmt die Übungseinheit ernst, bleibt wie immer im Hintergrund. Denn er weiß, dass es bei ihrer Arbeit nicht nur um Bauphysik, sondern vor allem um die Gesundheit der Menschen geht.
Der Zimmer- und Dachdeckermeister weiß was das Wort „Bauphysik“ in der Praxis bedeutet. Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger ist er dem Schimmelbefall, der lange Zeit unter dem Fußboden oder in den Wänden versteckt liegen kann, schon oft begegnet. Und verzweifelten Bewohnern, ratlosen Bauherren und Richtern, die von ihm verlässlich wissen wollen, woher der Schimmelbefall kommt. Ob durch von außen eindringendes Wasser oder bauphysikalisch verursacht, das können Jäschke und sein grau-schwarz gescheckter Helfer klären. (Mehr dazu wird schon in den kommenden Tagen hier veröffentlicht.)

Und auch Sina Philipps vom Hessischen Rundfunk wollte der Geschichte um das Team Jäschke bei der Arbeit kennenlernen. Der Beitrag ist als Podcast auf hr4 zu hören.

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