25 Jahre DFS – Fachwerk in Mittelhessen

25 Jahre DFS – Fachwerk in Mittelhessen

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Die Städte und Dörfer bergen jahrhundertealtes Kulturgut. Durch malerische Täler, umgeben von Klöstern, Burgen, Schlössern und Domen, führt die gelbe Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße (DFS) durch typische Mittelgebirgslandschaften und die Ausläufer von Westerwald und Taunus.Entlang der Strecke „Vom Westerwald über Lahntal und Taunus zum Main“ geht es durch neun Fachwerkstädte, die besondere Baukunst ab dem späten 13. Jahrhundert zeigen können. Zu sehen sind Geschossbauten mit gotischen Merkmalen, Fachwerk der Renaissance und des Barocks bis zum Klassizismus. Diese Region ist besonders reich an Schmuck und Symbolik. Neben einfachen Konstruktionen wie Andreaskreuz, Feuerbock, Leiterfachwerk oder geschweiften Kurzstreben, sind filigrane figürliche Schnitzereien zu bewundern, die den Reichtum des Bauherren und die Kunstfertigkeit des Handwerkers ausdrückten.
Vom Norden aus startet die gelbe Strecke der DFS in Dillenburg, wo im Kern der Altstadt Fachwerkhäuser der Spätgotik bis zum Klassizismus zu finden sind, während über der Stadt eine der größten unterirdischen Verteidigungsanlagen Westeuropas aus der frühen Neuzeit zu besichtigen ist. Die reichen Fachwerkbauten Herborns imponieren mit ihren geschlossenen Hauszeilen viergeschossiger Fachwerkbauten und reichem Fachwerkschmuck. In Wetzlar finden sich, neben zahlreichen Fachwerkhäusern, auch Barockfachwerkbauten, die noch hinter den verputzten Fassaden schlummern. Wetzlars ältestes Fachwerkhaus stammt aus dem Jahr 1356 und zeigt die typische Bauweise des mittelalterlichen Fachwerks. In Braunfels haben Stadtplaner bereits im frühen 18. Jahrhundert für den Marktplatz eine Attraktion geschaffen: Alle Fachwerkhäuser wurden traufständig mit den Maßen „60 x 40 Schuh“ errichtet und drei außergewöhnliche „Neidköpfe“ platziert. Hadamar bietet neben dem Rathaus aus dem Jahr 1639 mit schmuckem Glockentürmchen das frühbarocke Duchschererhaus und von Putten, Pilastern und Rankwerk elegant umspieltes Hermenportal. Hoch über der Lahn steht der siebentürmige Limburger Dom, umgeben von der nahezu komplett erhaltenen Altstadt mit Fachwerkbauten, die zu den ältesten in Deutschland zählen. Die Entwicklung vom Geschossbau mit Ständern über mehrere Geschosse bis zum Stockwerksbau ist hier zu erkennen. Im großen Fachwerkensemble von Bad Camberg, dem ältesten Kneippheilbad Deutschlands, fallen die Wellengiebel und einzelne herausragende Bauten mit großen figürlichen Schnitzereien auf. In der Fachwerkstadt Idstein, wo die gelbe Regionalstrecke gegründet wurde, sind feinste Fachwerkbauten zu sehen, von denen viele aus dem 15. Jahrhundert stammen. Darunter das prächtige Killingerhaus und das älteste Idsteiner Fachwerkhaus, Baujahr 1410, beide sind ihren Besuch wert. Im Maintal, in Frankfurt-Höchst, steht das „Dalberghaus“, ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1586. Umgeben von mehreren Fachwerkensembles, wie dem Schlossplatz und den Fachwerkhäusern „Am Burggraben“, repräsentiert es das gut erhaltene Fachwerk von Höchst.
In jeder dieser Städte finden sich zertifizierte Gästeführer, regionale und internationale Gastronomie und besonderes Fachwerk-Flair. Eine Reise auf dieser und jeder anderen Regionalstrecke der DFS trägt auch zur Erhaltung des Kulturgutes bei, das jeder Stadt ihr eigenes eindrucksvolles Gesicht gibt.
Städte der gelben Regionalstrecke: Bad Camberg, Braunfels, Dillenburg, Frankfurt-Höchst, Hadamar, Herborn, Idstein, Limburg und Wetzlar.

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